Gedenken an die Opfer von Faschismus, Krieg und Gewaltherrschaft

Gedenktag 8

Stilles Gedenken: Mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal der Opfer des Faschismus hat Brieselangs Vize-Verwaltungschef Thomas Lessing am 8. Mai auch im Namen von Bürgermeister Ralf Heimann und der Gemeindeverwaltung das Gedenken an die Opfer von Faschismus, Krieg und Gewaltherrschaft aus Anlass des 76. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkrieges wachgehalten. „Der Tag ist nicht als Niederlage zu sehen, sondern als Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus“, betonte Lessing. „Das ist mittlerweile in ganz Deutschland anerkannt“, sagte er weiter.

Während der Niederlegung des Kranzes, an dem Schärpen mit der Aufschrift „Den Opfern zur Ehre, den Lebenden zur Mahnung“ befestigt waren, hielten die Teilnehmer*innen, die ebenfalls Blumengestecke & Co. platzierten, inne. Vor Ort waren coronabedingt nur wenige Menschen, darunter Gemeindevertreterin Heike Swillus und die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Manuela Wolke, sowie weiterhin unter anderem Hartmut Bungies, der im vergangenen Jahr das 1950 erbaute und eingeweihte Ehrenmal auf eigene Kosten wieder gebührend instandgesetzt hatte. In Kooperation mit Bungies soll nach Möglichkeit noch in diesem Jahr eine Gedenktafel errichtet werden, um die Erinnerung noch eindringlicher zu bewahren. Auch an den beiden Trauerbirken zu Ehren der Opfer der Corona-Pandemie, die nahe des Denkmals stehen, soll eine Gedenktafel genauso aufgestellt werden wie Bänke.

Gedenktag 8