Archäologen entdecken Teilstück eines mittelalterlichen Pfluges

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Die vorbereitenden Arbeiten zum Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Bredow haben kleinere Überraschungen offenbart. So haben Archäologen, die während der Freilegung des Baufeldes bodendenkmalpflegerische Untersuchungen vorgenommen haben, ein Teilstück eines mittelalterlichen Pfluges ausgegraben. Die genaue Datierung müssen die Experten der Archäologie Manufaktur GmbH aus Wustermark anhand von weiteren Analysen allerdings noch ermitteln. Auch das Grabenprofil eines ehemaligen Kanals sowie alte Holzbohlen und eine Rohrleitung, die jüngeren Datums ist, konnten daneben entdeckt und freigelegt werden.

Durch die archäologischen Arbeiten, die nun circa weitere 25 Tage andauern sollen und sich bis zum Baugrubenrand erstrecken werden, verzögern sich natürlich die Vorarbeiten zum Bau des Feuerwehrgerätehauses. Im Zuge der Erdarbeiten ist der belastete Oberboden abgeschoben und zwischengelagert worden. Die Beprobung wird nun von einem Speziallabor vorgenommen. Und: Die Arbeiten für den Bau einer Fundamentplatte sowie für den Rohbau wurden ebenfalls beauftragt. Schritt für Schritt wird das Bauprojekt damit realisiert. Das neue Feuerwehrgerätehauses das auf der Freifläche zwischen dem rechten Schlossflügel und dem Neubaublock an der Oranienburger Straße entsteht, wird eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen sowie einen Sozialtrakt mit Schulungsraum, Umkleidemöglichkeiten und WCs erhalten.