19-Jähriger bei Unfall schwer verletzt - Feuerwehr mit Bergungsarbeiten

Freiwillige Feuerwehr Brieselang

Bei einem Verkehrsunfall auf der A10 zwischen den Anschlussstellen Berlin-Spandau und Potsdam-Nord in Fahrtrichtung Dreieck Werder ist am Donnerstagmorgen ein 19-jähriger Mann schwer verletzt worden. Die Freiwillige Feuerwehr Brieselang, die in Zugstärke mit 21 Einsatzkräften vor Ort war, musste einen der Unfallbeteiligten, der in seinem Wagen eingeklemmt war, aus seinem Fahrzeug befreien. Nach der Bergung flog ein Rettungshubschrauber des ADAC den Schwerverletzten in ein Unfallkrankenhaus aus.

Was war geschehen? Laut Angaben von Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Marco Robitzsch war ein Transporter mit Anhänger auf einen Wagen, der offenbar eine Panne hatte, aufgefahren. In der Folge wurde das Auto von der Fahrbahn geschoben und kam als Wrack auf einem Grünstreifen zum Stehen. Lediglich der vordere Bereich des Wagens war noch zu erkennen, der hintere Teil des Fahrzeugs dagegen nicht mehr. Der im Wagen eingeklemmt Mann sei „polytraumatisiert“ gewesen. Zuvor hatten ihn die Feuerwehrkräfte über die Windschutzscheibe aus seinem Auto befreien können. Zum Einsatz kam unter anderem ein Spreizer, um die Batterie abzuklemmen. Der 40-jährige Fahrer des Transporters, auf dem Anhänger befand sich ein Neuwagen, wurde den Angaben zufolge nicht schwer verletzt. Sein Fahrzeug kam ebenfalls auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Anhänger kippte um und musste wieder aufgerichtet werden.

Der Einsatz für die Feuerwehr dauerte rund zwei Stunden lang an. Die Alarmierung erfolgte gegen 7.40 Uhr. Kurzzeitig blieb die Autobahn voll gesperrt, später halbseitig. Neben der Feuerwehr waren zahlreiche Rettungskräfte und die Polizei vor Ort. Verkehrssicherungsmaßnahmen wurden von der Feuerwehr gewährleistet.

Freiwillige Feuerwehr Brieselang