Buhren bleibt Vorsitzender der Volkssolidarität

Gerhard Buhren

Bereits seit 1999 steht er an der Spitze des Verbandes: Gerhard Buhren bleibt Vorsitzender der Brieselanger Ortsgruppe der Volksolidarität Havelland. Der 83-Jährige ist jüngst während einer Mitgliederversammlung einstimmig für die kommenden vier Jahre wiedergewählt worden. Buhren will mit Blick in die Zukunft allerdings nach und nach die Amtsgeschäfte weiterreichen, wie er betont. Die Aufgaben sollen deshalb schon jetzt verstärkt auf mehrere Schultern verteilt werden.

Karten spielen, Reisen, Kurzfahrten, Veranstaltungen, Gespräche & mehr: Die Ortsgruppe der Volkssolidarität Brieselang ist in der Gemeinde tief verwurzelt und damit fest verankert. Die Begegnungsstätte ist ein Anlaufpunkt für viele Seniorinnen und Senioren, soviel steht fest. 

Gerhard Buhren wiederum, der seit 1994 der Volkssolidarität als Mitglied angehört, ist ein Tausendsassa, der nun also seit 20 Jahren die Geschicke des Verbandes leitet. Er hat dem Verband seinen Stempel aufgedrückt. Doch gerne würde er sich eigenen Aussagen zufolge Stück für Stück zurückziehen. „Ich hoffe dringend darauf, dass jemand den Mut aufbringt, den Vorsitz zu übernehmen“, sagt er.

Weil die Ortsgruppe der Volkssolidarität, die derzeit 335 Mitglieder hat, eine hohe Altersstruktur habe, wünscht sich Buhren nun, dass sich diejenigen, die jetzt in Rente gehen, im Verband gerne engagieren können. „Leider sagen viele, sie fühlen sich noch zu jung“, sagt er. Doch ein Generationswechsel lasse sich nur dann realisieren, wenn auch die jungen Alten über ihren Schatten springen würden. Gemeinsame Aktivitäten werden bei der Volkssolidarität schließlich großgeschrieben. Der Zusammenhalt sei groß.

Apropos. Dass der neu gewählte Seniorenbeirat der Gemeinde Brieselang angekündigt hat, auch auf die Volkssolidarität verstärkt zu gehen zu wollen, findet Buhren übrigens gut. „Überhaupt“, so sagt er, „sollte der Seniorenbeirat für alle seniorenrelevanten Gruppen und Vereine da sein.“ Buhren ist gespannt darauf, welche Bemühungen folgen werden. Er selbst jedenfalls sei des Öfteren Gast bei den Sitzungen des Seniorenbeirats.

Und sonst? Bei der Mitgliederversammlung der Volksolidarität wurden neben Buhren auch Marita Lemke, Waltraud Dosin, Renate Teichmann, Birgit Urban sowie Bernd Voigt und Wolf Huth in den Vorstand gewählt. Letzterer soll sich übrigens verstärkt um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Darauf soll künftig mehr Wert gelegt werden.