Entwurfsplanung für Sanierung der Karl-Marx-Straße vorgestellt

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Im Gemeindeentwicklungsausschuss ist am Dienstagabend die Entwurfsplanung für die Sanierung der Karl-Marx-Straße in Brieselang, dritter (Thälmannstraße bis Heideweg) und vierter Bauabschnitt (Heideweg bis L202), vorgestellt worden. Die Eckdaten skizzierte Hanna Ittner vom Planungsbüro Ingenieurgesellschaft Nordwest. Die zustimmende Empfehlung der Ausschussmitglieder zu den Vorschlägen fiel mit breiter Mehrheit bei sieben Ja-Stimmen und einer Enthaltung deutlich aus.

Den Ausführungen zufolge ist vorgesehen, dass die Fahrbahn auf sechs Meter unter Berücksichtigung des vorhandenen Baumbestandes verbreitert wird. Sollte es zu Fällungen kommen müssen, Stichwort Einzelfallentscheidung, werden Bäume im gleichen Umfang nachgepflanzt, um den Charakter der Straße unter Beachtung des Lichtraumprofils zu erhalten.

Ein befestigter Gehweg sowie befestigte Grundstückszufahrten sollen darüber hinaus entstehen. Auch die Entwicklung eines Entwässerungssystems, präferiert wird ein Muldenversickerungsbereich, ist in der Planung berücksichtigt. Das Niederschlagswasser von der Fahrbahn soll in der Folge nicht mehr auf das Grundstück laufen, von der Zufahrt soll es durch die Rinne in die Mulde geleitet werden. Höhendifferenzen werden ausgeglichen.

Nach derzeitigem Stand der Dinge belaufen sich die Baukosten für die Maßnahme auf rund 985.000 Euro. Die Gesamtbaukosten für die Karl-Marx-Straße werden etwa 1,3 Millionen Euro betragen. Eine Co-Finanzierung mit Fördermitteln wird angestrebt. Die Bauzeit soll rund acht Monate betragen. Während der Baumaßnahme wird die Karl-Marx-Straße mit Blick auf die betreffenden Bauabschnitte voll gesperrt werden müssen. Eine Umleitungsstrecke soll eingerichtet werden, so die Planungen. Die Straße „Am Wald“ ist dafür für den Pkw-Verkehr vorgesehen. Vorher soll die Straße noch eine neue Deckschicht erhalten. Der Lkw-Verkehr soll anderweitig abgeleitet werden, etwa über Alt-Brieselang.