Zwei Brieselanger mit Ehrenamtsmedaille ausgezeichnet

Während eines Festaktes auf Schloss Ribbeck sind am Dienstagabend mit Britta Steiner und Hans-Joachim Rapp gleich zwei Brieselanger mit der Ehrenamtsmedaille des Landkreises Havelland ausgezeichnet worden. Im Saal des Schlosses wurden insgesamt 68 verdiente Havelländer unter anderem durch Landrat Roger Lewandowski im Beisein von Brieselangs Bürgermeister Wilhelm Garn aufgrund ihres vielfältigen ehrenamtlichen Engagements für das Gemeinwesen geehrt.

Britta Steiner ist seit zahlreichen Jahren ehrenamtlich als Vorsitzende des Fördervereins der gemeindeeigenen Bibliothek aktiv. Sie organisiert unter anderem Lesungen in der Gemeinde Brieselang, die stets großen Anklang finden. Sie hat sich das Ziel gesetzt, die Bibliothek, die mittlerweile im Bürgerhaus ihr neues Domizil gefunden hat, mit dem Förderverein finanziell, organisatorisch und moralisch zu unterstützen. Ihr jahreslanges Engagement ist offenbar nicht unbemerkt geblieben, kein Wunder also, dass sie nun die Ehrenamtsmedaille in Empfang nehmen konnte.

Steiner sagte: „Es ist wahrhaftig ein schönes Gefühl, diese besondere Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen. Das freut mich ungemein. Ich möchte aber auch betonen, dass nicht eine Person allein das alles leisten kann, sondern dass alle Mitglieder des Vorstandes des Fördervereins der Bibliothek zusammen diese Auszeichnung verdient hätten. Davon abgesehen war die Veranstaltung in Ribbeck ohnehin besonders. Ich bin erstaunt, wie viele Menschen sich auf den unterschiedlichsten Gebieten engagieren. Das ist sehr deutlich geworden.“

Hans-Joachim Rapp wiederum, er ist seit September 2018 Vorsitzender des Vereins BürgerBus Brieselang und seit 2014 engagiertes Mitglied, zeigte sich verblüfft als zunächst sein Name aufgerufen wurde und er schließlich die Ehrenamtsmedaille in Empfang nehmen konnte. „Es war in der Tat ein bisschen überraschend für mich. Damit habe ich nicht gerechnet“, sagte er. Rapp sorgt durch sein ehrenamtliches Engagement dafür, dass die Brieselanger durch die Beförderung per Bus auch in Zukunft mobil bleiben.