Landwirtschaft in technischen Zeiten

Landwirtschaft

Trecker hinter denen sich der Verkehr staut und wogende Weizenfelder. Landwirtschaft, die das Landschaftsbild bestimmt, sobald man den Ort verlassen hat. Bilder aus vergangenen Tagen. Es gibt sie heute noch, aber die Bilder haben sich verändert.

Der Weizen ist in weiten Teilen dem Mais gewichen. Grundstoff für Biokraftstoff und Futter für das Vieh. In der Bredower Tierproduktion GmbH stehen 600 Bullen in den Ställen. Für sie wächst der Mais auf 300 Hektar. Täglich fressen sie davon bis zu 15 Tonnen, um in 24 Monaten von 200 Kilo auf schlachtreife 600 Kilo zu wachsen.

Wie beim Nachbarn ist es nicht mehr das Bild vom Bauernhof aus den Schulbüchern. Der Betrieb ist heute größer, organisierter, technischer. Die Naturverbundenheit der Landwirte ist geblieben, wie der behutsame Umgang mit Land und Vieh. Der technische Anteil an ihrer Arbeit ist deutlich gewachsen.

In Bredow etwa ist neben den Stallgebäuden eine große Biogasanlage entstanden. Sie produziert aus täglich 24 Tonnen Mais und der Gülle der Bullen 500 Kilowatt Strom in der Stunde. Sie werden ins Stromnetz eingespeist.

Die Gärreste werden als Dünger auf die Felder ausgebracht. Ganz  im Gegensatz zur Gülle sind die Gärreste nahezu geruchlos. Damit hat sich auch die Luft um Brieselang verändert.  

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