Alles begann mit einer Laube

Schuppentypen1_3

Normiert und geregelt: Für viele Siedler begann die Niederlassung auf dem neu erworbenen Grundstück in Brieselang schon in den 1920er Jahren mit einer Laube oder einem Schuppen, um Geräte für die Bewirtschaftung des Gartens, um den Bau des Hauses vorzubereiten oder tatsächlich vorübergehend dort zu wohnen. Besonders während des Zweiten Weltkriegs wurden zahlreiche Lauben errichtet. Viele Menschen flohen seinerzeit aus der Stadt, der Metropole Berlin. Franziska Toth, Archivarin der Gemeinde Brieselang, hat im Rahmen der Reihe Archivperlen, diesmal Teil VII, das Thema Lauben genauer unter die Lupe genommen.

In Brieselang gab es dafür drei verschiedene Typen von Geräte- und Aufenthaltslauben zur Auswahl. Typ I mit einer Größe von knapp 30 Quadratmetern (qm), Typ 2 mit 14 qm und Typ III mit 8,5 qm. Die Typenzeichnungen konnten im Gemeindebüro käuflich erworben werden. Sie wurden anschließend zusammen mit dem Bauantrag eingereicht. Neben einer Beschreibung der Außenwandkonstruktion musste auf dem Formular noch der Standort der Laube auf dem Grundstück eingezeichnet werden und schon war die Anlage für den Bauantrag fertig.

Auf dem ein oder anderen Grundstück befindet sich wahrscheinlich noch eine dieser Lauben oder Schuppen. Anhand der Typenzeichnungen können Interessierte gern nachvollziehen, um welchen Typ es sich handelt. Wer dem Gemeindearchiv davon ein Foto zur Verfügung stellen möchte, kann dies gern an archiv@gemeindebrieselang.de senden oder postalisch zu Händen des Gemeindearchivs übermitteln. Sollten genügend Einsendungen folgen, ist eine Collage aller Lauben zur Veröffentlichung geplant.

 

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