Mögliche Schließung von Grundschulen und Kindertageseinrichtungen bei Inzidenzzahl von mehr als 165

Stand: 26. April 2021

Anträge stehen für den Fall der Fälle zum Download bereit

Brieselang. Nach der angepassten und geltenden Eindämmungsverordnung im Land Brandenburg, die auf die verabschiedete „Bundesnotbremse“ fußt, müssen alle Schulen und Kitas bei einer Inzidenzzahl von mehr als 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen schließen. Ausnahmeregelungen bestehen nur für Abschlussklassen und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ sowie für die Notbetreuung in Kindertagesstätten und Horten.

Liegt also in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz drei Tage hintereinander über 165 je 100.000 Einwohnern müssen Schulen ab dem übernächsten Tag grundsätzlich in den Distanzunterricht übergehen und die vorschulische Kindertagesbetreuung wird – wie bereits der Hort - auf eine Notbetreuung beschränkt, wie das Bildungsministerium mitteilte.

Demnach müssen die Regelungen zur Notbremse durchgesetzt werden. Die Verwaltung der Gemeinde Brieselang wird sich bereits jetzt vorsorglich auf mögliche Schließungen vorbereiten. So stehen bereits Anträge für die Notfallbetreuung für die Bereiche Schulhort und Kita genauso zum Download bereit wie die notwendigen Arbeitgebernachweise. Bereits erfolgte Bewilligungen auf Notfallbetreuung im Hortbereich bleiben natürlich unberührt, solange sich die rechtlichen Voraussetzungen nicht geändert haben. Es ist keine erneute Antragsstellung notwendig. Wichtig: Benötigt werden immer aktuelle Arbeitgebernachweise von beiden Erziehungsberechtigten. Auch bei der Ein-Eltern-Regelung ist der Nachweis zu erbringen, dass der zweite Erziehungsberechtigte ortsabwesend einer Beschäftigung nachgeht. Die Antragsunterlagen sollten per Post via Gemeinde Brieselang, Am Markt 3, in 14656 Brieselang, per direkten Posteinwurf in den Briefkasten oder per Mail via

nancy.schimpf@gemeindebrieselang.de

sina.hefke@gemeindebrieselang.de

ileana.heinz@gemeindebrieselang.de

thomas.achterberg@gemeindebrieselang.de

eingereicht werden. Die Anträge werden sodann gesammelt und erst bearbeitet, wenn der Landkreis Havelland die Schließungen der Kindertagespflegeeinrichtungen offiziell bekannt gibt. Bis dahin wird es keine Eingangsbestätigung oder Mitteilungen zum Bearbeitungsstand von der Verwaltung geben.

Antragsformular Notfallbetreuung ab 19.04.2021

Bestätigung Arbeitgeber ab 19.04.2021

Die wesentlichen Regelungen, die das Bildungsministerium bekanntgegeben hat, im Überblick:

Die Eindämmungsverordnung unterscheidet zwischen zwei Zeiträumen:
Schul- und Unterrichtsorganisation ab dem 26. April bis zum 30. April 2021:

  • Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Jahrgangsstufen 1 bis 6 der Grund-, Ober- und Gesamtschulen mit Grundschulteil), der Förderschulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Hören besuchen weiter die Schule im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht (Wechselmodell), vorausgesetzt, es müssen nicht durch das Überschreiten der 165-Schwelle Schulen komplett in den Distanzunterricht gehen.
  • Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen (Jahrgangsstufen 10 an Ober- und Gesamtschulen, 12 am Gymnasium und 13 an Gesamtschulen und am beruflichen Gymnasium sowie Schulen des Zweiten Bildungswegs) und im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs werden weiter im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht (Wechselmodell) unterrichtet.  Diese Regelung ist unabhängig vom Inzidenzwert.
  • Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sind weiter geöffnet (Präsenzunterricht). Die Sorgeberechtigten entscheiden in Abstimmung mit der Schulleitung über den Schulbesuch. Diese Regelung ist unabhängig vom Inzidenzwert.
  • Die weiteren Schülerinnen und Schüler der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen einschließlich der Leistungs- und Begabungsklassen und der beruflichen Schulen sowie der Schulen und Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs bleiben im Distanzunterricht.

Die Testpflichten gelten fort. Die Zutrittsverbote für Schulen für ungetestete Personen mit den vorgesehenen Ausnahmen sind weiter zu beachten.
> Testkonzept – Teststrategie

Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufen findet während der Schulzeit in den Schulen eine Notbetreuung an den Tagen statt, an denen kein Präsenzunterricht im Rahmen des Wechselunterrichts durchgeführt wird. Die Voraussetzungen für eine Notbetreuung müssen weiterhin erfüllt sein. > Hort und Notbetreuung

Schul- und Unterrichtsorganisation ab dem 3. Mai 2021:
Bis zu einem Inzidenzwert von 165 werden alle Schülerinnen und Schüler im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht (Wechselmodell) unterrichtet.

Unabhängig vom Inzidenzwert sind die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung geöffnet und werden die Schülerinnen und Schüler der aktuellen und künftigen Abschlussklassen im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht (Wechselmodell) unterrichtet: 

  • Auch die Jahrgangsstufen 9 (künftige Abschlussklassen) und wie bisher die Jahrgangsstufe 10 der Ober- und Gesamtschulen sowie der Förderschulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten Lernen, Emotionale und soziale Entwicklung, Hören, Sehen und körperliche und motorische Entwicklung;
  • Auch die Jahrgangsstufen 11 (künftige Abschlussklassen) und wie bisher die Jahrgangsstufen 12 (Gymnasium) bzw. die Jahrgangsstufen 12 und 13 (Gesamtschule, berufliches Gymnasium);
  • letztes und zusätzlich das vorausgehendes Ausbildungsjahr (neue Abschlussjahr) des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs.

Für die Durchführung der Prüfungen (Haupttermine) ab dem 15. April 2021 gilt, dass der Präsenzunterricht an den Prüfungsterminen ausgesetzt wird, um gewährleisten zu können, dass die Prüfungen in ruhiger Atmosphäre durchgeführt werden.

Die Vorbereitung von Prüfungen sowie die Abnahme von Prüfungsleistungen, insbesondere nach der Handwerksordnung und dem Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren, sowie schulische Testverfahren erfolgt planmäßig unter Beachtung der Hygienevorschriften und der schulischen Hygienekonzepte.

Notbremse: Inzidenz über 165
Sobald laut – Veröffentlichung des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit –  in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb der letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner kumulativ mehr als 165 Neuinfektionen für drei Tage ununterbrochen vorliegen, werden alle Schülerinnen und Schüler ab dem übernächsten Tag im Distanzunterricht beschult, mit Ausnahme der o.g. aktuellen und künftigen Abschlussklassen sowie der Förderschulen für geistige Entwicklung. Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 können einen Anspruch auf Notbetreuung in der Schule haben. Die Voraussetzungen sind gegenüber dem örtlich zuständigen Jugendamt nachzuweisen.

Diese Einschränkungen gelten solange,
bis an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 unterschreitet – mit der Folge, dass mit Ablauf desjenigen Sonntags, der auf den übernächsten Tag folgt, die Einschränkungen enden und die von den Einschränkungen betroffenen Schülerinnen und Schüler die Schulen wieder im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht besuchen (d.h. der Wechselunterricht beginnt grundsätzlich wieder an einem Montag). Das für Bildung zuständige Ministerium kann einen früheren Tag bestimmen.    

Einrichtungen der Erwachsenenbildung
Die Regelungen für die Schulen gelten auch für die Einrichtungen der Erwachsenenbildung (z.B. Volkshochschulen, Weiterbildungseinrichtungen). Diese sind auch verpflichtet in den Wechselunterricht ab einer festgestellten Inzidenz von „100“ überzugehen, wobei dies entsprechend ihrer Struktur und den sowieso gebildet kleinen Gruppen (max. 5 Teilnehmende) gesonderte Lösungen erforderlich macht. Ab einer Inzidenz von 165 müssen die Einrichtungen der Erwachsenenbildung ebenfalls in den vollständigen Distanzunterricht wechseln.

Über diese und weitere Regelungen – sowie schulorganisatorische Einzelaspekte – wurden alle Schulen und Schulträger mit Schreiben vom 24.4.21 ausführlich informiert.
> Schule und Unterricht

Die Ergänzungen und Änderungen des Infektionsschutzgesetzes des Bundes zielen darauf ab, den Infektionsschutz in den Ländern zu lockern. Vor diesem Hintergrund wurden die Sportregelungen in der Eindämmungsverordnung des Landes ans neue Bundesrecht redaktionell und systematisch angepasst; sie entfalten aber praktisch eine Lockerungswirkung in zwei Punkten:

Für den Fall der Überschreitung des Inzidenzwertes von „100“ gilt nunmehr, dass für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres die Ausübung von Sport in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern zulässig ist. Bisher war ab einem Inzidenzwert von „100“ keine Sonderregelung für Kinder in Brandenburg vorgesehen.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb aller Bundes- und Landeskader darf auch bei einer Inzidenz von über „100“ auf allen Sportanlagen stattfinden; die bisherigen Beschränkungen auf die olympischen und paralympischen Sportarten sowie die räumliche Begrenzung auf Bundes-, Landes- und Olympiastützpunkten sind entfallen. Die neue Eindämmungs-Verordnung bestimmt für eine Inzidenz über 100:
> Individual- und Vereinssport

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Stand: 20. April 2021

Neue Anspruchsgründe

Brieselang. Ausgeweitet: Die Anspruchsgründe für eine Notbetreuung in den Horten sind vom Land Brandenburg in der geltenden Eindämmungsverordnung angepasst worden. So haben erstens Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls oder aufgrund der besuchten Schulen (Primarstufe) festgestellter besonderer sozialer Unterstützungsbedarfe zu betreuen sind, sowie zweitens Kinder, von denen mindestens ein Personensorgeberechtigter in den in den sogenannten kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt ist, sofern eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden  kann und drittens Kinder von Alleinerziehenden, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann, Anspruch auf Notbetreuung.

Neu ist weiterhin die „Ein-Elternteil-Regelung“. Künftig reicht es demnach aus, dass ein Personensorgeberechtigter in einem kritischen Infrastrukturbereich arbeitet. Zu beachten ist zudem, dass der Zusatz „soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann“ auch weiter gilt, das heißt es gibt keinen Automatismus. Trotz der Tätigkeit eines Personenberechtigten in einem kritischen Infrastrukturbereich kann die Bewilligung einer Notbetreuung durch die zuständige Stelle (§ 18 Abs. 6 EindV) abzulehnen sein, wenn eine mit im Haushalt lebende Person in der Lage ist, die Betreuung zu übernehmen. Wichtig: Beide Personenberechtigten benötigen weiterhin einen Nachweis und damit eine Arbeitgeberbescheinigung.

Infoschreiben 5. Änderung der geltenden Eindämmungsverodnung

Fünfte Verordnung zur Änderung der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 18. April 2021

Allgemeine Begründung der Fünften Verordnung zur Änderung der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 18. April 2021

Antragsformular Notfallbetreuung ab 18. Januar 2021

Bestätigung Arbeitgeber ab 11. Januar 2021

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Seit dem 4. Januar 2021 findet in den Hort-Einrichtungen der Gemeinde Brieselang ausschließlich eine Notbetreuung statt. Die Kitaeinrichtungen bleiben weiterhin im Regelbetrieb offen. Anträge können weiter gestellt werden und nachfolgend heruntergeladen werden. Bitte beachten: Es handelt sich um neue Formulare.

Das Antragsformular und das Formblatt zur Bestätigung des Arbeitgebers finden Berechtigte nun hier auf der Homepage. „Bitte werfen Sie die ausgefüllten Formulare, gerne auch ohne Anschreiben, in den Briefkasten der Gemeindeverwaltung am Eingang des Rathauses. Um die Anträge zügig zuzuordnen und zu bearbeiten, wäre es von Vorteil auf Umschläge zu verzichten. Um eine schnelle Bearbeitung zu gewährleisten, wäre es erforderlich, wenn Sie mindestens eine Telefonnummer auf dem Antragsformular angeben“, so Thomas Achterberg.

Antragsformular Notfallbetreuung ab 18. Januar 2021

Bestätigung Arbeitgeber ab 11. Januar 2021

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Hort "Robinson": In den Winterferien nur Notbetreuung

Während der Winterferien (1. bis 5. Februar 2021) wird im kommunalen Hort „Robinson“ weiterhin nur eine Notbetreuung angeboten. Grundlage bildet eine auf der Internetseite des Bildungsministeriums (MBJS) veröffentlichte Stellungnahme unter der Rubrik Corona aktuell (https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/corona-aktuell.html), wonach „die Beendigung der Notbetreuung frühestens nach den Winterferien möglich wird“ (Stand: 18. Januar 2021).

Zahlreiche Eltern hatten zuletzt an Hortleiterin Mandy Dahms vermehrt Anfragen gestellt, ob und in welcher Form die Ferienbetreuung stattfinden wird und ob alle Hortkinder kommen können. Dem ist nicht so. Dem Bildungsministerium zufolge müsse „dahingestellt bleiben, wie sich im Lichte der künftigen Entwicklung des Infektionsgeschehens die Rahmenbedingungen für die Schulorganisation tatsächlich entwickeln werden“. Geraten wird deshalb allen Eltern, sich regelmäßig über die neuesten Entwicklungen auf der Seite des Bildungsministeriums (http://mbjs.brandenburg.de), der Gemeinde-Homepage oder der Internetseite des Hortes zu informieren.

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Notbetreuung in Schulhorteinrichtungen: 137 Anträge bewilligt

Für die Notbetreuung in den Schulhorteinrichtungen sind laut Angaben der Schul- und Kitaverwaltung insgesamt 152 Anträge eingereicht worden (Stand: 25. Januar 2021). Bewilligt wurden 137, abgelehnt wurden 15 Anträge. Aufgeschlüsselt bedeutet dies für den Hort Robinson, dass von den 83 Anträgen 79 genehmigt wurden. Für den Hort der ZeeBr@-Grundschule wurden 64 Anträge eingereicht, 56 wurden bewilligt. Weiterhin hatten Eltern, die ihre Kinder außerhalb der Gemeinde Brieselang betreuen lassen wollen, fünf Anträge gestellt, deren zwei wurden bewilligt.

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Stand 10.02.2021

Beitragserhebung vor Aussetzung

Die Verwaltung der Gemeinde Brieselang wird, sofern die Gemeindevertretung den offiziellen Beschluss dazu am 24. Februar fasst, auf den Einzug von Kitabeiträgen entweder vollständig verzichten oder diese nur teilweise zu 50 Prozent erheben. Grundlage bildet die aktuelle Eindämmungsverordnung sowie die zweite Richtlinie des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport über die Gewährung von Zuwendungen zum Ausgleich von entgangenen Elternbeiträgen in der Kindertagesbetreuung in Folge der prioritär umzusetzenden Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 vom 28. Januar 2021.

Die Regelung, die nur für die kommunalen Einrichtungen (Kita und Hort) gilt, wird rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft treten und bis zur Änderung der Rechtslage Gültigkeit bewahren. Im Januar erfolgt die Berücksichtigung anhand der dokumentierten Anwesenheitszeiten in der Einrichtung beziehungsweise der erfolgten mündlichen Abreden zwischen Eltern und Einrichtung. Damit die Regelungen für die Eltern auch ab Februar 2021 greifen, sind laut Richtlinie verbindliche Vereinbarungen mit der Einrichtung zu schließen. Hierzu ist das entsprechende Formular in der Einrichtung einzureichen. Die Gebührenbescheide aller betroffenen Eltern werden angepasst. Freie Träger, die in der Gemeinde Brieselang eine Kindertagesbetreuung anbieten, müssen allerdings selbst eine Regelung schaffen und Ausgleichszahlungen beim Landkreis beantragen. Hier entsteht spätestens mit der Jahresabrechnung eine Fehlbetragsfinanzierung laut Gesetz.

Die Beschlussvorlage im Wortlaut

Muster Erklärung Eltern

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Stand 15.02.2021

Hortbetreuung nach Unterricht gewährleistet, bei Distanzunterricht nur Notbetreuung

Brieselang. (pra) An den beiden Grundschulen in der Gemeinde Brieselang findet nach Maßgabe des Bildungsministeriums ab dem kommenden Montag, 22. Februar, ein jeweils schulseitig organisierter Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht (A/B-Gruppen) statt. Das hat auch Auswirkungen auf die Hortbetreuung.

Es hat bereits zahlreiche Anfragen von Eltern gegeben. Sie wollen auch wissen, unter welcher Maßgabe ihre Kinder in den Horten betreut werden können. Für den kommunalen Hort Robinson gilt: An dem Tag, an dem ein Kind Präsenzunterricht hat, kann es nach Unterrichtsschluss regulär in den Hort kommen. An dem Tag, an dem ein Kind Distanzunterricht hat, kann es nur in den Hort kommen, wenn ein Notbetreuungsplatz nach Beantragung genehmigt wurde. Da der Hort die Notbetreuung der Nicht-Präsenzkinder ab 8 Uhr für die Schule übernehmen wird, ist allerdings ab 11.40 Uhr eine Vermischung der A/B-Gruppen unvermeidlich, wie Hortleiterin Mandy Dahms betonte.  

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Stand: 01.03.2021

Baugenehmigung für Hortaufstockung liegt vor - Auswirkungen auf Hortbetrieb

Grünes Licht für Erweiterung des Hortes Robinson: Die Baugenehmigung für die Aufstockung des Blauen Hauses ist von der kreislichen Bauordnungsbehörde erteilt worden. Die entsprechende Zustellungsurkunde liegt der Bauverwaltung der Gemeinde Brieselang seit Dienstag vor.   

Schon am 10. und 11. März sollen die Module zur Aufstockung des Hortgebäudes angeliefert und montiert werden. Umgesetzt wird der Bau von drei Horträumen für die Betreuung im Obergeschoss des Modulgebäudes für bis zu 54 Kinder im Grundschulalter und einem Erzieherraum. Schwerlasttransporte werden die Module anliefern. In der Folge muss die Karl-Marx-Straße zeitweise gesperrt werden. Während der Montage ist die Hortnutzung nicht möglich. Die Kinder aus dem Anbau müssen deshalb in das Bestandsgebäude (Blaues Haus) ziehen.

Bereits am 3. März werden übrigens der Bauzaun und der Bauschuttcontainer angeliefert. Danach folgen weitere bauvorbereitende Maßnahmen wie die Aufstellung eines Baugerüstes und die Demontage des Dachs. Die Anlieferung eines Krans, sowie die Anlieferung des Baustellencontainers erfolgt am 9. März. Nach der Montage der Module beginnen die Dachdecker- und Fassadenarbeiten sowie natürlich der Innenausbau. Der Eingang zum Schulhofgelände für den Hort und die Robinson-Grundschule wird bereits ab dem 3. März gesperrt. Die Kinder müssen sodann den Eingangsbereich der Oberschule mitbenutzen.

Der Zeitplan kann laut Planungen bis zur Fertigstellung des Bauprojektes in den Sommerferien eingehalten werden. Mit der geplanten Aufstockung des Hortes wird auch dem künftigen Bau der Gesamtschule Rechnung getragen.

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Stand: 09.03.2021

Hortaufstockung: Karl-Marx-Straße zeit- und abschnittsweise gesperrt

Straßensperrung: Im Hinblick auf die Bauarbeiten zur Aufstockung des Blauen Hauses (Schulhort) an der Robinson-Grundschule muss die Karl-Marx-Straße von Dienstag, 9. März, ab 15 Uhr bis zum Donnerstag, 11. März, bis 18 Uhr wegen der Anlieferung der Gebäudemodule durch Schwerlasttransporte und erforderlicher Kranarbeiten zeitweise gesperrt werden. Die Vollsperrung erstreckt sich im Abschnitt von der Straße am Schulplatz/Ecke Birkenallee bis zum Fichtesportplatz. Verkehrsschilder werden auf Umleitungen hinweisen. Das Ordnungs- und Verkehrsamt des Landkreises Havelland hat die Genehmigung zur Sperrung per Anordnung erteilt.

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Stand: 09.03.2021

Aufstockung Hort Robinson: Decke im Flur des Erdgeschosses beschädigt

Anbau des „Blauen Hauses“ erhält zweite Etage: Die Vorarbeiten für die Aufstockung des Hortes Robinson haben am Montag begonnen. Aber: Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Lichtkuppeln im Anbau ist die Decke im Flur des Erdgeschosses beschädigt worden. So sind einige Deckenplatten herausgefallen. An zwei Stellen hatte sich die Decke gewölbt. Die Lichtkuppeln hätten jedoch laut des vereinbarten Bauablaufplans erst kurz vor Anlieferung der Module am Mittwoch herausgenommen werden sollen. Aus Sicherheitsgründen wurde, nachdem zuvor aufmerksame Erzieherinnen den Schaden bemerkt hatten, der Anbau geräumt. Die Bauarbeiten mussten deshalb kurzzeitig ruhen. Sicherungsarbeiten wurden in der Folge erledigt. Zu Schaden gekommen ist niemand. Der Bauablauf wird weiter streng beaufsichtigt. Ab Dienstag wird die Nutzung des Hort-Anbaus ohnehin untersagt.

Bürgermeister Ralf Heimann selbst war vor Ort und erkundigte sich im Gespräch über den Vorfall. Er konnte es nicht verstehen, wie die Bauarbeiten eigenmächtig vorgezogen werden konnten, die erst für die Zeit nach der Vollsperrung des Gebäudes vorgesehen waren. Der Verwaltungschef war aber zufrieden, dass die Erzieher und Hortleitung die Fortführung des Hortbetriebes kurzfristig unter Wahrung der Coronahygiene- und -trennungsbedingungen bewerkstelligen konnten.

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Stand: 17.03.2021

Insgesamt 156 Kinder in der Hort-Notbetreuung

In den beiden Schulhorten „Pusteblume“ und „Robinson“ in der Gemeinde Brieselang nehmen derzeit insgesamt 156 Kinder und damit 34 Prozent im Hinblick auf die mögliche Gesamtbelegung die Notbetreuung in Anspruch, also außerhalb des Unterrichts. Das hat Thomas Lessing, Fachbereichsleiter Soziales, während der Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses am Dienstagabend (16. März) bekanntgegeben. Aufgeschlüsselt sind im Hort Robinson 94 Kinder, im Hort Pusteblume 62 Kinder jeweils anspruchsberechtigt in der Notbetreuung. Alle weiteren Kinder, an beiden Bildungsstätten wird aktuell grundsätzlich im Wechsel unterrichtet, können die Horte im Anschluss an den Unterricht besuchen. Zum Hintergrund: Der Hort Robinson hat in Normalzeiten aktuell Plätze für 260, der Hort Pusteblume für 198 Kinder.

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Stand: 26.03.2021

Hort Robinson: Verkürzte Öffnungszeiten während der Osterferien

Kaum Anmeldungen: Der Hort Robinson hat während der Osterferien verkürzte Öffnungszeiten. Laut Angaben von Mandy Dahms, Leiterin der Einrichtung, werden die Kinder nur in der Zeit von 6 bis 16 Uhr betreut. Die Entscheidung wurde „auf Grund der geringen Bedarfsanmeldungen“ getroffen.