Kriegsgefangenenlager
Während des Zweiten Weltkriegs befand sich in der Vorholzstraße ein Kriegsgefangenenlager, in dem etwa 70 russische Gefangene untergebracht waren, die zur Zwangsarbeit herangezogen wurden.
Nach dem Krieg wurden die leerstehenden Gebäude zeitweise zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt, die aus den östlichen Gebieten nach Brieselang kamen. Später wurde das Gelände in ein Sägewerk umgewandelt, wo unter anderem Handwagen hergestellt wurden.
Ab 1959 nutzte die Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH) „Fortschritt“ das Gelände. Nach der Wende zog die Firma Fußbodentechnik Weber ein und setzte die handwerkliche Tradition fort. Das ehemalige Kriegsgefangenenlager steht heute als Zeugnis einer bewegten Vergangenheit und des Wandels der Nutzung im Laufe der Jahrzehnte.