Jugendherberge
Die Jugendherberge gehört zu Brieselang - und das schon seit einer gefühlten Ewigkeit nach der offiziellen Eröffnung im Jahr 1924. Die Nutzer wechselten, die Bauobjekte ebenfalls.
Im Gemeindearchiv sind die Bauunterlagen zur Jugendherberge archivisch erschlossen worden. Arno Heinrich hatte über die Jugendherberge – als ehemaliger Ortschronist – bereits im Brieselanger Kurier berichtet: „1924 unter dem Namen ,Lindenhof‘ eröffnet, fand sie großen Zuspruch, so dass bereits ein Jahr später eine ehemalige Militärbaracke für mehr Schlafplätze sorgte. Die Jugendherberge diente nicht nur Erholungszwecken sondern wurde auch für Lehrgänge der Hitlerjugend genutzt, nach dem Krieg als Krankenhaus. Ab wann die Jugendherberge wieder als solche ihren Betrieb aufnahm ist nicht überliefert. Aber die Wiedereröffnung fand unter neuem Namen statt: „Max Reimann“. Anstatt der alten Baracke entstanden neue Bungalows. Die nächste Namensänderung erfolgte 1997 in „Herberge zum Brieselang“ wieder mit baulichen Veränderungen durch kleine Holzhäuschen anstatt der Bungalows.
Die Herberge hat im Laufe ihrer fast hundertjährigen Geschichte viele Gäste beherbergt und Geschichten erlebt: sie war Krankenhaus, Zwangsarbeiterlager - für Italiener die bei Siemens & Halske in Berlin arbeiteten -, in neuerer Zeit auch Flüchtlingsunterkunft und schon von Beginn an: Ort für vergnügliche Tage und Stunden von Jung und Alt.
Gäste der Jugendherberge: