Archivperle: Julius Olschewski prägte frühe Entwicklung Brieselangs
Brieselang. Bei der Sichtung alter Bauakten ist ein spannendes Stück Brieselanger Geschichte ans Licht gekommen: die Bauakte des Bauklempners Julius Olschewski.
Olschewski stellte 1921 als Mitglied der Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft vertriebener Elsass-Lothringer einen Bauantrag für sein Wohnhaus in der damaligen Hauptallee – später Hindenburgallee, heute Thälmannstraße. Bereits 1922 konnte er mit seiner Familie einziehen. Die Siedlungsgenossenschaft war nach dem Ersten Weltkrieg gegründet worden, um vertriebenen Familien aus Elsass-Lothringen eine neue Heimat zu geben – und prägte damit auch die frühe Entwicklung Brieselangs.
Julius Olschewski engagierte sich auch im Vereinsleben: Am 1. Juli 1922 wurde die Sportvereinigung Brieselang gegründet, deren erster Vorsitzender er war.
