Regebogenflagge gehisst: Toleranz statt Ignoranz
Brieselang. Kein Platz für Ausgrenzung: Brieselangs Bürgermeisterin Kathrin Neumann-Riedel hat am Freitag aus Anlass des Internationalen Tages gegen Homophobie, Biophobie und Transphobie (17. Mai 2024) gemeinsam mit Gästen auf dem Rathausbalkon symbolisch die Regenbogenflagge gehisst. Die Verwaltungschefin und alle Anwesenden setzten damit ein starkes Zeichen für Toleranz.
Dass dennoch in einer aufgeklärten Gesellschaft Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität diskriminiert werden, sei ein Akt der Ignoranz und Intoleranz, der nicht hinnehmbar sei. Wie in den vergangenen Jahren wird auch in diesem Jahr am 17. Mai vor vielen weiteren Rathäusern die offizielle Flagge der LSBTQ*Gemeinschaft, die „Regenbogenflagge“, gehisst.
Kathrin Neumann-Riedel betonte während ihrer Rede, dass die Stigmatisierung kein Platz in einer modernen und fortschrittlichen Gesellschaft haben dürfe. Sie rief dazu auf, sich gemeinsam gegen Vorurteile und Hass zu stellen und für eine Welt einzutreten, in der alle Menschen in ihrer Vielfalt respektiert und anerkannt werden. Toleranz, Respekt und Gleichberechtigung müssen die Grundpfeiler des Zusammenlebens in der Gesellschaft sein - ohne Vorurteile zu schüren und Druck oder gar Gewalt auszuüben. Das rufe schließlich bei jenen Menschen Angst hervor, die sexuell selbstbestimmt leben möchten. Die Bürgermeisterin bezeichnete den 17. Mai auch deshalb als „Tag des selbstbestimmten Lebens und Liebens“.
Vor Ort waren auch die Landesgleichstellungsbeauftragte, Manuela Dörnenburg, und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Thomas Vogel. Dörnenburg machte aufdie Notwendigkeit öffentlicher Solidarität für LSBTQ* Personen nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Zunahme queerfeindlicher Gewalt aufmerksam.
