Neue Herausforderung: Stellvertretender Schulleiter verabschiedet
Daniel Franz, stellvertretender Schulleiter an der Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang, ist am letzten Schultag vor den Sommerferien von Vize-Bürgermeister Thomas Lessing verabschiedet worden. Zehn Jahre lang war der Sonderpädagoge, der zudem Mathe und Geschichte unterrichtet hat, mit Enthusiasmus und Leidenschaft als Lehrer an der Bildungsstätte tätig. Ab dem im August beginnenden neuen Schuljahr wird er als Schulleiter in Oranienburg an der Jean-Clermont-Oberschule tätig sein. Dort wird im Hinblick auf den Förderansatz „Schule für gemeinsames Lernen“ ein analoges Konzept verfolgt wie in Brieselang.
Beliebt und engagiert ist Daniel Franz stets gewesen. Das wird auch in Zukunft so sein – allerdings nicht mehr in Brieselang. Er persönlich wird nun ein neues Kapitel an der Jean-Clermont-Oberschule aufschlagen. Dort kann mit der Übernahme der Schulleitung seinen Ambitionen Rechnung getragen werden. „Ich wäre zwar sehr gerne in Brieselang geblieben, doch mit der Umwandlung der Oberschule in eine Gesamtschule, die politische Entscheidung dazu kann ich gut nachvollziehen, musste ich mich neu orientieren“, sagte Franz, der dennoch mit Wehmut geht, schließlich hat er hierzulande viel bewegen können. Thomas Lessing, der auch Fachbereichsleiter für Bildung und Soziales ist, überreichte ihm auch im Namen von Bürgermeister Ralf Heimann einen Präsentkorb zum Abschied. „Für die Hans-Klakow-Oberschule ist es ein herber Verlust. Was Daniel Franz für die Schule geleistet hat, ist außergewöhnlich. Das, was die Schule konzeptionell verkörpert, ist ganz klar sein Verdienst. Er hat sich stets mit der Schule und den Schülerinnen und Schülern identifiziert und entsprechend mit viel Herzblut sein Wissen weitergegeben. Die Oberschule hat sich durch ihn ausdrücklich positiv entwickelt. Aus diesem Grund gebührt Daniel Franz ein ganz besonderer Dank“, betonte Lessing.
Übrigens: Die Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss (MSA) an der Oberschule in Brieselang sind laut Angaben von Daniel Franz überaus gut verlaufen. 70 Prozent der Prüflinge aus den zehnten Klassen können künftig entweder das Fachabitur oder das Regel-Abitur ablegen, sofern sie sich dahingehend orientieren. „Es ist eines der besten Ergebnisse der vergangenen Jahre“, sagte Franz. „Die Corona-Krise hatte dahingehend bei uns keine Auswirkungen gehabt. Die Prüfungsergebnisse sprechen für sich. 39 Mal hat es eine deutliche Verbesserung mit Blick auf die Leistungen gegeben. Pro Fach sind damit 13 Schülerinnen und Schüler besser als vorher.“

