Kindertagesbetreuung im Schulhort: Qualität steigt signifikant
Hohe Betreuungs- und Bildungsqualität: Im Hort Robinson in Brieselang wird qualitativ hochwertige Arbeit geleistet. Zu dieser Einschätzung kommt das Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam mit Blick auf den nun vorgelegten Abschlussbericht.
Das Qualitätsmanagementsystem „Kommunales Netzwerk für Qualitätsmanagement in der Kindertagesbetreuung“ (KomNet-QuaKi) hat es dokumentiert und offenbart: „Das Ergebnis ist sehr erfreulich“, sagte Brieselangs Bürgermeister Wilhelm Garn. „Der Bericht bescheinigt unserer kommunalen Einrichtung eine sehr gute Qualität in der Kindertagesbetreuung.“ Das Ziel, eine kontinuierliche und nachhaltige Qualitätsverbesserung zu bewirken, ist damit erneut erreicht worden. Im Zyklus von vier Jahren erfolgt die Zertifizierung. Dabei sind Verfahren zur Qualitätsfeststellung und Maßnahmen zur Qualitätsförderung Bestandteil der Evaluierung zur Feststellung eines effizienten Maßnahmepaketes für pädagogische Fachkräfte im sozialen Umgang mit den Kindern sowie in der fachkundigen Planung und Durchführung der Bildungsarbeit.
Neben der Mitarbeiterbefragung, einer Elternbefragung und einer externen Beobachtung wird eine computergestützte Kinderbefragung (Frage-Antwort-Spiel) im KomNet-QuaKi zur Feststellung der Hort-Qualität eruiert. Stärken und Entwicklungsfelder können so identifiziert werden, so dass die pädagogische Qualität angepasst oder weiterentwickelt werden kann. Mit den pädagogischen Fachkräften wurden nach externer Beobachtung Qualitätsziele mit den Erzieherinnen und Erziehern vereinbart.
Doch was zeichnet die Arbeit des Hortes Robinson konkret aus? Herausragende Stärken sind die Angebotsvielfalt sowie das Ausrichten von Festen und Feiern vor dem Hintergrund des Qualitätsmerkmals Bildung, Lernen, Spielen. Auch in den weiteren Kategorien weist der Hort besonders vielfach positive Merkmale auf. Zu nennen ist etwa der Umgang in Kummer- und Spaßsituationen sowie die achtsame Reaktion auf Probleme. Auch die Zusammenarbeit zwischen Team und Hort-Leitung funktioniert tadellos. Weiterhin sind strukturelle Bedingungen hervorzuheben. Auf die aus der Befragung heraus identifizierten Entwicklungsfelder soll nun ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Dazu gehört unter anderem die Dokumentation der Bildungsprozesse oder die Mitbestimmung aus Kindersicht.
Thomas Lessing, Fachbereichsleiter Soziales, sagte: „Wir sind sehr zufrieden, dieses Ergebnis erzielt zu haben. Es ist ein Zeichen dafür, dass die im Hort Robinson geleistete Arbeit ein hohes Niveau erreicht hat. Wir sind ohnehin seit Jahren bestrebt, die Qualität zu erhöhen. Das gilt auch für die Zukunft. Das Qualitätsmanagement, das Erkenntnisse und Situationen im laufenden Prozess aufgreift, hilft uns dabei.“ Die Gemeinde Brieselang lässt übrigens seit 2010 mit seinen kommunalen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung die Erziehungs- und Bildungsarbeit beleuchten.
