Für Geflüchtete: Engagierte wollen Unterstützungsangebote ausloten – Dialog am 11. März
Ein Zeichen der Solidarität: In der Gemeinde Brieselang bereiten sich zivilgesellschaftlich engagierte Menschen auf die mögliche Ankunft von Geflüchteten aus der Ukraine vor. Zu diesem Zweck wird am Freitag, 11. März, um 19 Uhr in der Aula der Robinson-Grundschule ein offener Austausch mit Brieselanger Vereinen, Initiativen und Kirchen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern stattfinden. Zur Sprache gelangen soll, inwiefern kurzfristig Unterstützungsangebote gemeinschaftlich angestoßen und umgesetzt werden können. Bürgermeister Ralf Heimann unterstützt das Anliegen.
„Der Krieg in der Ukraine gehört leider seit nun über einer Woche zu unserem Alltag. Die schrecklichen Bilder von Familien und Kindern in U-Bahnstationen oder auf der Flucht scheinen fast weit weg, aber sie sind Realität in unserem Europa. Es wird erwartet, dass immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Wir wissen nicht, wie viele in Brieselang ankommen und wohnen werden. Aber wir als Zivilgesellschaft wollen vorbereitet sein und ihnen Halt und Unterstützung in unserer Gemeinde geben. Wir sollten daher unsere Kräfte bündeln und Hilfsmöglichkeiten initiieren“, so Antje Koch, die gemeinsam mit vielen weiteren Engagierten ein Zeichen setzen möchte. „Als solidarische Gemeinschaft können wir den Menschen, die ihre Heimat durch diesen Krieg verloren haben, wenigstens etwas Halt in der Fremde geben.“
