Erste Eckdaten des Haushaltsplanentwurfes vorgestellt
Erste Lesung: Brieselangs Kämmerer Thomas Lessing hat am Mittwochabend im Haushalts- und Finanzausschuss den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2021 eingebracht und die Eckdaten vorgestellt. Das Volumen des Etats umfasst auf der Ertragsseite eine Summe in Höhe von rund 24,4 Millionen Euro, demgegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von knapp 26,4 Millionen Euro. Zu Buche schlägt damit im Ergebnishaushalt aktuell ein Defizit von rund zwei Millionen Euro. Laut Lessing bleibt die Zielsetzung bestehen, zur Beschlussfassung einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren. „Wir wollen dem Ziel zumindest sehr nahe kommen“, sagte er.
Ein Ertragsproblem gibt es nicht, dafür aber ein Aufwandsproblem. „Wir geben zu viel Geld aus. Es ist für uns eine Herausforderung Haushaltspositionen zu finden, die Streichpotenzial haben beziehungsweise Projekte zu identifizieren, die sich verschieben lassen und damit haushalterisch vorübergehend keine Berücksichtigung finden. Das wird der Schlüssel sein“, betont der Kämmerer. „Die Haushaltsberatungen werden zeigen, wie wir das Defizit ausgleichen können.“
Zur Veranschaulichung legte Lessing während der Ausschusssitzung unter anderem die höchsten Aufwendungs- und Ertragsposten dar, etwa die Transferausgaben in Höhe von rund 12,3 Millionen Euro oder die Personalaufwendungen, die eine Summe von etwa 6,6 Millionen umfassen oder auf der Ertragsseite die Steuern und ähnliche Abgaben, die mit 12,2 Millionen sowie die Zuwendungen und allgemeinen Umlagen, die mit 9,8 Millionen Euro angegeben werden können. Nun gilt es also, den Rotstift anzusetzen.
