Ahnengalerie der Bürgermeister enthüllt
Brieselang. In dieser Woche war es endlich soweit: Die neue Ahnengalerie der Bürgermeister von Brieselang wurde im Sitzungssaal des Bürgerhauses enthüllt. Dieses Projekt, initiiert und umgesetzt vom Gemeindearchiv Brieselang, würdigt die lange und wechselhafte Geschichte der Bürgermeister der Gemeinde.
Den Anfang der Galerie macht Gutsvorsteher Klein, der ab 1920 als erster Leiter des damals noch nicht offiziell als Gemeinde anerkannten Ortes eingesetzt wurde.
Die DDR-Zeit war insgesamt eine besondere Periode für Brieselang und seine Bürgermeister. In diesen Jahren wurden die Bürgermeister nicht demokratisch gewählt, sondern von der Partei bestimmt. Dies führte zu einer Reihe von Amtsinhabern, deren Eignung und Integrität stark variierte.
Mit dem Ende der DDR und der Wiedervereinigung Deutschlands kehrte auch in Brieselang die Demokratie zurück. Die Bürgermeister der jüngeren Vergangenheit wurden wieder durch freie Wahlen bestimmt, was zu einer neuen Qualität der Amtsführung führte. Besonders erwähnenswert ist Wilhelm Garn, der mit seiner bemerkenswerten Amtszeit von 2003 bis 2019 die längste Dienstzeit aller Bürgermeister innehatte.
Die Ahnengalerie im Sitzungssaal des Bürgerhauses ist nicht nur eine historische Dokumentation, sondern auch eine Hommage an die Männer und Frauen, die Brieselang durch fast ein Jahrhundert geführt haben. Sie lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit der Geschichte ihrer Gemeinde auseinanderzusetzen und den oft herausfordernden, aber stets wichtigen Beitrag der Bürgermeister zu würdigen.
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, die Galerie zu besichtigen und mehr über die spannende Geschichte unserer Gemeinde zu erfahren.
Und: Wer sich die Ahnengalerie anschaut, wird schnell sehen, es fehlen noch einige Bilder. Wer also noch Fotos von nachfolgenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern hat oder jemanden kennt, der Bilder haben könnte, kann sich an Franziska Toth unter 033232/338-14 wenden oder via archiv@gemeindebrieselang.de: Alfred Manker, Erich Mahn, Willi Pietrek, Gerhard Bernhardt, Walter Friese, Detlef Woita, Monika Giese, Gerhard Schwandt und Joachim Hanisch.
